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Pastor Rüsche informiert über das Energiesparen in kirchlichen Räumen

Seit dem Krieg in der Ukraine ist die Welt in Europa eine andere geworden. Eine der Folgen des russischen Angriffes ist eine Drosselung von Gaslieferungen, die in Deutschland zu Energieverknappungen und vor allem Verteuerungen geführt hat und führt.

Die von der Bundesregierung erlassene Verordnung zur Energieversorgungssicherung gilt im Zeitraum 01.09.22 bis zunächst 28.02.2023 für alle öffentlichen Nichtwohngebäude und damit auch für unsere Heime und Gotteshäuser. In Arbeitsräumen mit leicht sitzender Tätigkeit – und dazu gehören Pfarrheime, Konferenzzimmer und Büros – darf höchstens bis 19°C aufgeheizt werden, in Gemeinschaftsflächen, auf denen sich nicht dauerhaft Personen aufhalten (Flure, Treppenhäuser, Eingangshallen) wird gar nicht mehr geheizt. Heizempfehlungen für Kirchen und Kapellen liegen derzeit noch nicht vor, sie werden aber deutlich kühler gehalten werden müssen.

Im Pastoralverbundsrat haben wir uns am 14.09.22 dafür entschieden, den Verordnungen und Empfehlungen zu folgen, nicht zuletzt der Kosten wegen. In unseren Kirchen müssen sich die Besucher warm genug kleiden. Über die nächste Zeit werden wir in den Gemeinden die Möglichkeiten ausloten, Gottesdienste (vor allem am Werktag) in das Pfarrheim zu verlegen. Gespräche mit den evangelischen Gemeinden zur gemeinsamen Nutzung von Räumen sind ebenso angedacht, wie die Möglichkeit, in unseren Räumen Aufwärmmöglichkeiten für Bedürftige zu schaffen und diese mit unseren Gottesdiensten zu verbinden.

Ich zitiere Pfarrer Herbert Scheckel: „Unberechenbare Zeiten erfordern unorthodoxe Maßnahmen“. (F.R.)