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Einen Moment mal ...

Besinnliche Gedanken zum Bedenken und Beherzigen

 

Gedanken zur Heiligen Woche:
Jesus begleiten von Palmsonntag bis zum Osterfest


Palmsonntag:

Siehe, dein König kommt zu dir.
Er ist sanftmütig
und er reitet auf einer Eselin
und auf einem Fohlen, dem Jungen eines Lasttiers.

Mt 21, 5

Kein großes Spektakel. - Kein Machtgehabe.- Kein lauter Triumph.

Ein König auf einem Esel. - Sanft. Nahbar. Anders.

Die Menschen jubeln diesem König Jesus zu, legen ihre Kleider auf den Weg, schwenken Palmzweige. Doch nur wenige Tage später kippt die Stimmung. Aus „Hosanna!“ wird „Kreuzige ihn!“. Wie schnell sich doch alles ändern kann. Auch in mir.

Heute begeistert – morgen gleichgültig.

Heute voller Glauben – morgen voller Zweifel.

Palmsonntag erinnert mich: Jesus kommt trotzdem. Nicht wegen meines perfekten Glaubens. Sondern mitten hinein in mein Hin und Her. Er möchte als König meines Herzens bei mir einziehen. - Sanft. Geduldig. Treu.

Vielleicht ist genau das die Einladung heute: Ihn nicht nur im Jubel zu feiern, sondern auch dann bei ihm zu bleiben, wenn es stiller wird. 🌿

 

 

Gründonnerstag - das letzte Abendmahl

Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, dann müsst auch ihr einander die Füße waschen. Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe.
Joh 13, 14-15

Tut dies zu meinem Gedächtnis...Denn sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündet ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.
1 Kor 11, 24b+26

Der letzte Abend vor dem Kreuz. Jesus sitzt mit seinen Jüngern am Tisch – und er weiß, was kommt.

Jesus weiß, was kommt – und was macht er?

Er geht auf die Knie. Wäscht Füße. Der, der alles in der Hand hat, entscheidet sich zu dienen.

Und dann sagt er: Mach du das auch.

„Ich habe euch ein Beispiel gegeben…“

Glaube zeigt sich nicht zuerst in Worten, sondern in dem, wie wir einander begegnen. In Aufmerksamkeit - In Hingabe - In konkreter Liebe.

Und dann teilt Jesus das Brot und den Kelch. „Tut dies zu meinem Gedächtnis…“ Er schenkt sich selbst – und bleibt gegenwärtig in diesem einfachen Zeichen.

Jedes Mal, wenn wir teilen, erinnern wir uns: Sein Leben ist hingegeben. Aus Liebe.

Gründonnerstag stellt eine Frage:
Wie wird diese Liebe in meinem Leben sichtbar?
Liebe, wie er geliebt hat. Diene, wie er gedient hat.

 

 

Karfreitag - Leiden und Sterben Jesu

Und er selbst trug das Kreuz und ging hinaus zur sogenannten Schädelstätte, die auf Hebräisch Gólgota heißt. Dort kreuzigten sie ihn!
Joh 18, 17-18a

Jesus trägt das Kreuz. Er geht seinen Weg, den Kreuzweg.

Kein Ausweichen. Kein Zurück.

Jesus geht diesen Weg nicht, weil er muss – sondern aus Liebe.

Für die Menschen.
Für diese Welt.

Karfreitag zeigt:
Gott schaut nicht weg.
Er kennt das Dunkle.
Er trägt es mit.

Vielleicht ist heute ein Tag um stehen zu bleiben und ehrlich hinzusehen.
Bei dem, was weh tut.

Und zu vertrauen:
Auch im Dunkeln und in unseren Abgründen ist Gott.
Seine Liebe hält. 🖤

 

 

Karsamstag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ostern

Der Engel aber sagte zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten. Er ist nicht hier; denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht euch den Ort an, wo er lag!
Mt 28, 5-6

 

Halleluja! Jesus lebt!
Das Grab ist leer. Der Stein ist weggerollt. Die Dunkelheit hat nicht das letzte Wort.

Heute feiern wir:
Hoffnung, die stärker ist als Angst.
Leben, das selbst den Tod besiegt.
Liebe, die bleibt – über alles hinaus.

Wir wünschen allen frohe und gesegnete Ostern! 💛

Lass dich von der Auferstehung berühren und feiern.

Halleluja – Er lebt!