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Welttag der Armen am 17. November 2019

„Der Elenden Hoffnung ist nicht für immer verloren“

„Der Elenden Hoffnung ist nicht für immer verloren“

Das Wort aus Psalm 9 steht als Leitwort über dem Welttag der Armen, den die katholische Kirche am vorletzten Sonntag des Kirchenjahres begeht.

Welttag der Armen am 17. November 2019

Papst Franziskus führte ihn zum Ende des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit 2016 ein. Die Armen sind ein zentrales Anliegen des Papstes. „Vergiss die Armen nicht“, so soll der brasilianische Kardinal Claudio Hummes dem frisch gewählten Papst aus Argentinien zugeflüstert haben. Das habe ihn auf die Idee gebracht, den Namen des Hl. Franz von Assisi anzunehmen.

„Eine arme Kirche an der Seite der Armen“, das ist der Traum von Papst Franziskus. Er steht ganz in der Tradition einer befreienden Praxis der Kirche in Lateinamerika. Franziskus ist eine „verbeulte“ Kirche, die verletzt und beschmutzt ist, weil sie auf die Straßen hinausgegangen ist, lieber als eine Kirche, die aufgrund ihrer Verschlossenheit und ihrer Bequemlichkeit (...) krank ist.

Den Armen ansehen und ihm zuhören

In einer Welt der extremen Ungleichheit und Ungerechtigkeit wenden wir den Blick oftmals ab, wenn uns Armut begegnet. Papst Franziskus appelliert an uns, hinzusehen, die Armen anzusehen und ihnen zuzuhören.

Die Botschaft von Papst Franziskus zum Welttag der Armen  finden Sie in ganzer Länge hier.

 

Der Welttag der Armen
„wird ein Tag sein, der
den Gemeinden und jedem
Getauften hilft, darüber
nachzudenken, wie die
Armut ein Herzensanliegen
des Evangeliums ist und
dass es keine Gerechtigkeit
noch sozialen Frieden geben
kann, solange Lazarus vor
der Tür unseres Hauses
liegt.“


Apostolisches Schreiben von Papst Franziskus
Miseriordia et misera