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"Prävention wirkt.“

Präventionsschulungen 2019

Für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen, die in unterschiedlicher Intensität Kontakt mit Kindern und Jugendlichen unserer Gemeinden haben, sind in den letzten Wochen Briefe mit den Einladungen zu 3- bzw. 6-stündigen Präventionsschulungen verschickt worden.

6-Stündige Basisschulungen finden im Jahr 2019 statt:

An den Samstagen 15. Juni und 5. Oktober, von 10.00-15.00 Uhr, jeweils Augustinusheim, Dahlbruch

3-stündige Grundinformationen finden im Jahr 2019 statt:

Dienstag, 9. April, Johannesheim Kreuztal, Donnerstag, 13. April, Augustinusheim Dahlbruch, Mittwoch, 4. September, Pfarrheim Krombach, jeweils 18.00 – 20.15 Uhr. Informationen und Anmeldungen sind im Pastoralverbundsbüro erhältlich bzw. möglich.

Der Leiter des römischen Kinderschutzzentrums, P. Hans Zollner SJ sagt zum Thema „Prävention“:

„Dort, wo über Jahre hinweg Präventionsmaßnahmen aufgesetzt und stringent durchgeführt wurden, geht die Zahl der neuen Anschuldigungen nach den Jahren der Einführung dieser Maßnahmen gegen null. Dort, wo man auf die Opfer zugeht, über Missbrauch spricht und in Prävention investiert, gibt es deutlich weniger Missbrauch. Prävention wirkt. Prävention ist … vielfältig. Auf jeweils verschiedene Art und Weise werden Inhalte vermittelt und Haltungen trainiert. Zunächst muss das Thema bewusst auf die Tagesordnung gesetzt werden. Man muss dafür sensibilisieren, Sprachbarrieren überwinden, ein Klima schaffen, in dem darüber geredet werden kann. Kindern muss man helfen, zu erkennen, was beispielsweise ein übergriffiger Körperkontakt ist. Sie müssen lernen, mit sozialen Medien umzugehen und vorsichtig im Kontakt mit Fremden zu sein. Eltern müssen geschult werden auf die Signale ihrer Kinder zu hören. Und Lehrer, Sporttrainer sowie alle, die in der Pastoral und in der Jugendarbeit tätig sind, müssen aufmerksam dafür werden, welche Grenzen sie einzuhalten haben, was sie im Verdachtsfall tun müssen, wie sie Aktivitäten planen. … Und dann geht es um Strukturen: Es braucht Meldesysteme, Präventionsstellen, Ansprechpartner.“ (in: Herderkorrespondenz, Februar 2019, S. 16f.)